Besuch des BUGA-Begleitprojektes
"Neugestaltung Eingang Greizer Park" am 11. Mai 2010
Wie verabredet, trafen wir uns am Dienstag um 16.30 Uhr im Greizer Park am Sommerpalais, um das o. g. BUGA-Begleitprojekt mit fachkundiger Führung zu erleben. Das Wetter spielte einigermaßen mit, was heißen soll, es regnete nicht!
Die Rekonstruktionsarbeiten am Sommerpalais waren so weit fortgeschritten, die Handwerker hatten bereits Feierabend, so dass wir eine tolle Führung durch das Palais noch kurz vor deren Einlass-Schluss mitnahmen. Frau Büttner zeigte uns, in der durch die Bauarbeiten zurzeit sehr eingeschränkten Ausstellung, begeistert einige wertvolle Kupferstiche (Sammlung der Fürsten Reuß Älterer Linie und der englischen Prinzessin Elizabeth) und erklärte uns die Techniken. Auch eine Auswahl der Karikaturen war zu sehen.
Als besonderen Höhepunkt öffnete Frau Büttner für uns einige der fast fertig gestellten rekonstruierten Räume, wie im Erdgeschoss (ehemalige Orangerie) den riesigen Festsaal, im Obergeschoss die fürstlichen Repräsentations- und Wohnräume. Beeindruckend waren natürlich die goldverzierten Stuckdecken und die zum Teil gesäuberten jahrhunderte alten Tapeten und Fußböden.
Wir werden auf alle Fälle wiederkommen, wenn alles fertig ist. (lt. Plan im Oktober 2010)
Dankeschön, Frau Büttner für die schöne Führung!
Um ca. 17.00 Uhr erwartete uns dann schon Johanna Kühnast, die uns ehrenamtlich den gesamten Greizer Park mit seinen 130 verschiedenen Gehölzen, also nicht nur die Neugestaltung des Eingangs mit der schönen Blumenuhr und der schönen 135 Jahre alten, zurzeit blühenden, Magnolie zeigte.
Sie machte uns auf die Gestaltung und die dendrologischen Kostbarkeiten des Parks, - der 1650 aus einem kleinen Küchengarten der Obergreizer Herrschaft entstand, im 18. Jh. zum Lustgarten im Rokokostil erweitert und im 19. Jh. zum Naturpark im englischen Stil umgestaltet wurde, - aufmerksam und unterhielt uns mit kleinen Anekdoten. Viele von uns waren schon einmal im Greizer Park, aber wir waren alle wieder überrascht von den wunderschönen Sichtachsen auf die alten Baumgruppen, der Großräumigkeit und der Größe des Sees. Wir passierten die Rotunde, ein kleiner kreisrunder Bau mit Kuppel - sie barg ursprünglich eine japanische Porzellansammlung und wurde 1822 als katholische Kapelle für die Fürstin Gasparine umgebaut; die Luftbrücke und wanderten weiter am See entlang, wobei immer wieder eine der 5 kleinen Inseln sichtbar wurde.
Am Ende unseres Rundgangs waren wir dann doch etwas durchgefroren von der feuchten Frische.
Wir bedankten uns bei Frau Kühnast, bestellten schöne Grüße an Herrn Zürnstein, der die Führung für uns organisiert hatte, und machten uns auf den Weg in die Brückenstraße, wo Plätze in der p.m. Lounge auf uns warteten.
Hier war es schön warm und wir stärkten uns bei einem fantastischen Essen und Trinken (bei einigen von uns durfte es der super italienische Wein sein - bei anderen nur alkoholfreie Getränke).
Gegen 20.00 Uhr traten wir dann die Heimreise an und waren erfüllt von den vielen schönen Eindrücken.




